Ehrlich vorweg
Mit dem Buggy über Waldwege, staubiges offenes Gelände und flache Flussabschnitte zu fahren, ist eine körperliche, holprige Sache. Genau das macht den Reiz aus – und genau deshalb wäre es unseriös, die Safari als gefahrlos zu verkaufen. Wir erklären lieber, wie der Ablauf organisiert ist und für wen er passt.
Unfallzahlen oder Sicherheitsstatistiken veröffentlichen wir nicht, und bei Prozentangaben dürfen Sie grundsätzlich skeptisch sein. Was wir genau beschreiben können, sind die Schritte, die jeder Gast durchläuft – vom Aufsetzen des Helms bis zum Ende der Route.
Die meisten Sicherheitsfragen drehen sich um drei Punkte: was vor dem Fahren passiert, wie die Fahrt selbst gesteuert wird und wer besser nicht teilnimmt. Die folgenden Abschnitte gehen sie in dieser Reihenfolge durch. Gefahren wird ausschließlich auf einem privaten Parcours im Umland von Aspendos am Fluss Köprüçay.
Einweisung, Testfahrt, dann die Strecke
Bevor jemand fährt, gibt der Instruktor an der Basis eine Sicherheitseinweisung. Darin geht es darum, wie der Buggy bedient wird und wie sich die Gruppe auf der Strecke bewegt. Fragen stellen Sie am besten hier, nicht mitten auf einem Waldweg.
Danach folgt die Testfahrt, die für jeden Fahrer Pflicht ist – unabhängig von seiner Erfahrung. Sie prüft tatsächlich, ob jemand das Fahrzeug beherrscht. Wer sie schafft, fährt; wer nicht oder wer lieber nicht fahren möchte, sitzt als Beifahrer daneben und zahlt den halben Fahrerpreis. Niemand wird ans Steuer gedrängt.
Erst dann startet die Kolonne. Einweisung und Testfahrt gehören fest zum Programm und sind in den rund 4–4,5 Stunden von Hotel zu Hotel bereits enthalten.
In der Kolonne hinter dem Guide
Auf der Route fahren die Buggys als Kolonne hinter dem Guide, und er bestimmt das Tempo. Sie liefern sich also kein Rennen mit anderen Gästen und suchen sich keine eigene Spur durchs Gelände, sondern folgen dem Fahrzeug vor Ihnen auf dem Weg, den der Guide vorgibt.
Gerade für Einsteiger ist das entscheidend: Sie müssen das Gelände nicht kennen, denn Linie und Geschwindigkeit wählt der Guide für die ganze Gruppe.
Halten Sie ausreichend Abstand zum Buggy vor Ihnen, besonders dort, wo Staub in der Luft hängt und die Sicht schlechter wird.
Beifahrer haben eine einfachere, aber wichtige Aufgabe: zurücklehnen, festhalten und sich an das halten, was in der Einweisung gesagt wurde – auch wenn der Fahrer daneben gerade mit dem Gelände beschäftigt ist.
Helm, Rahmen und Versicherung
Jeder Teilnehmer bekommt einen Helm, Fahrer wie Beifahrer – und der Helm ist das einzige Schutzteil, das zur Fahrt gehört. Schutzbrille, Staubmaske und Bandana sind nicht enthalten; Brillen werden an der Basis verkauft, Maske oder Bandana bringen Sie bei Bedarf selbst mit.
Setzen Sie den Helm vor der Testfahrt auf und lassen Sie ihn bis zum Ende der Route geschlossen. Sitzt er nicht richtig, sagen Sie es dem Instruktor, bevor es losgeht.
Der Buggy ist auf einem Rohrrahmen aufgebaut, den Sie auf unseren Fotos sehen können.
Eine Versicherung ist für jeden Teilnehmer im Preis enthalten. Was genau sie abdeckt, beantworten wir Ihnen gern vorab per WhatsApp – auf Polnisch, Russisch, Englisch oder Deutsch.
Für wen die Safari nicht geeignet ist
Weil die Fahrt von Anfang bis Ende holprig ist, raten wir in diesen Fällen ab:
Beim Quad sitzt der Beifahrer hinten und muss sich festhalten, deshalb sind Quad-Beifahrer mindestens 8 Jahre alt. Im Buggy dagegen hat der Beifahrer seinen Platz direkt neben dem Fahrer.
Der Beifahrersitz ist nicht sanfter als der Fahrersitz, deshalb gilt dieser Rat für Beifahrer genauso wie für Fahrer. Entscheidend ist, wie Rücken, Nacken und allgemeine Fitness eine Fahrt verkraften, die von Anfang bis Ende rüttelt.
Wenn Sie unsicher sind, ob eine gesundheitliche Einschränkung dazu passt, fragen Sie vor der Buchung und nicht erst am Tag selbst. Die Reservierung ist kostenlos, und bis 48 Stunden vorher stornieren Sie gebührenfrei.
- Schwangerschaft: nicht empfohlen
- Rücken- oder Nackenprobleme: nicht empfohlen
- Kinder unter 4 Jahren: nicht empfohlen, da kleine Kinder Mühe haben, sich sicher festzuhalten
Ihr Beitrag: Schuhe, Aufmerksamkeit, Ehrlichkeit
Ziehen Sie geschlossene Schuhe an – an den Pedalen und beim Aussteigen auf lockerem Boden sind Flip-Flops und Badeschlappen fehl am Platz. Hören Sie bei der Einweisung genau zu, achten Sie auf die Zeichen des Guides und sagen Sie dem Instruktor sofort Bescheid, wenn sich etwas nicht richtig anfühlt.
Seien Sie auch bei der Testfahrt ehrlich zu sich selbst. Der Beifahrersitz ist eine völlig gute Art, dieselbe Strecke zu erleben.