Ein Gelände, zwei Distanzen
Sie wählen eine Distanz, kein anderes Ziel. Es gibt ein einziges Fahrgebiet, in der Landschaft am Fluss Köprüçay bei Aspendos, und beide Varianten nutzen es. Auf der Kurztour legen Sie dort 18 km zurück, auf der Langtour 28 km. Die zusätzlichen 10 km bringen mehr vom selben Mix aus Waldwegen, Staubpisten und Flussabschnitten – keine eigene Route mit anderer Kulisse.
Beim Quad ist es genauso: kurz bedeutet 18 km, lang bedeutet 28 km, auf derselben Strecke. In der Buchung heißen die Optionen Kurze Buggy-Safari – 18 km und Lange Buggy-Safari – 28 km.
Zu entscheiden bleibt damit lediglich, welche Menge dieses Geländes Sie unter die Räder nehmen.
Was die 10 km mehr kosten
Die Langtour ist bei beiden Fahrzeugen teurer. Weil der Beifahrer immer die Hälfte des Fahrerpreises zahlt, fällt der Aufpreis für ihn nur halb so hoch aus. Alles andere bleibt gleich: Hoteltransfer, Instruktor, Einweisung, Testfahrt, Versicherung und Helm gehören zu beiden Varianten, und gezahlt wird jeweils am Tourtag in Euro.
Für Kinder gilt kein eigener Tarif; auch sie zahlen als Beifahrer den halben Preis.
- Buggy-Fahrer: 35 € kurz, 43 € lang
- Buggy-Beifahrer: 17,50 € kurz, 21,50 € lang
- Quad-Fahrer: 30 € kurz, 38 € lang
- Quad-Beifahrer: 15 € kurz, 19 € lang
Gleiche Tageslänge
Wir beschreiben die Varianten bewusst über die Kilometer und nennen keine Fahrzeit. Fest steht der Rahmen: Von der Abholung bis zur Rückkehr ins Hotel sind Sie etwa 4–4,5 Stunden unterwegs, Transfer, Einweisung und Pflicht-Testfahrt inklusive. Beide Distanzen passen in dieses Programm.
Es gibt täglich zwei Durchgänge, vormittags und nachmittags. Ihre genaue Abholzeit bestätigen wir am Vortag.
Wann die Kurztour passt
Nehmen Sie die 18 km, wenn Sie zum ersten Mal abseits befestigter Wege fahren und erst einmal herausfinden möchten, ob Ihnen das liegt. Auch wer das Urlaubsbudget im Blick behält, ist mit der kurzen Tour gut bedient.
Vor jeder Variante steht die verpflichtende Testfahrt. Wer sie nicht besteht, fährt als Beifahrer mit – für unsichere Einsteiger hält die günstigere Kurztour das Risiko also klein.
Und wenn Sie den Tag eher als Familienausflug sehen, bei dem ein jüngerer Mitfahrer neben Ihnen im Buggy sitzt, ist die kürzere Distanz eine naheliegende Wahl.
Wann sich die Langtour lohnt
Die 28 km sind richtig, wenn Sie schon wissen, dass Ihnen das Fahren Spaß macht, wenn Sie mehr von den Waldwegen, offenen Staubflächen und flachen Flusspassagen erleben möchten oder wenn Ihr Beifahrer ohnehin nicht selbst lenken will und Sie gern für beide fahren. Statt 35 € zahlen Sie am Steuer dann 43 € und bekommen dafür 10 km mehr Gelände.
Ob Schlamm dabei ist, entscheiden die Bedingungen am jeweiligen Tag – zugesagt wird er auf keiner der beiden Strecken. Die Langtour bietet mehr Distanz über den Boden, wie er an diesem Tag eben ist, aber keine Garantie auf mehr Spritzer.
Bei Paaren lohnt ein kurzer Blick darauf, wer lieber lenkt: Der Beifahrersitz im Buggy liegt direkt daneben, man erlebt die Strecke also gemeinsam.
Gemischte Gruppen planen
Ans Lenkrad dürfen alle ab 16, nachgewiesen per Ausweis; ein Führerschein spielt keine Rolle: Es ist ein privater Offroad-Parcours, keine öffentliche Straße. Im Buggy kann ein jüngerer Beifahrer neben einem erwachsenen Fahrer sitzen. Quad-Beifahrer nehmen hinter dem Fahrer Platz und müssen mindestens 8 sein. Für Kinder unter 4 Jahren raten wir auf beiden Distanzen ab, denn so kleinen Kindern fällt sicheres Festhalten schwer.
Wenn Sie unsicher sind, welche Länge zu Ihrer Gruppe passt, fragen Sie vor der Buchung per WhatsApp. Da die Stornierung bis 48 Stunden vorher kostenlos ist, können Sie auch später noch umplanen.