Lenkrad statt Lenker
Den Buggy steuern Sie mit einem Lenkrad, Sie sitzen dabei in einem Sitz innerhalb des Rohrrahmens, Ihr Beifahrer direkt neben Ihnen. Wenn Sie zu Hause Auto fahren, kennen Sie das wichtigste Bedienelement also schon.
Neu ist der Untergrund. Die Strecke liegt nicht in Belek, sondern im Hinterland von Aspendos auf dem Gelände am Fluss Köprüçay, und sie wechselt zwischen Waldwegen, staubigen offenen Abschnitten und flachen Flusspassagen, dazu Schlamm, wenn die Bedingungen es hergeben. Eine glatte Straße ist nichts davon – und genau darum geht es an diesem Tag.
Zuerst kommt die Einweisung
Nach dem Transfer vom Hotel beginnt der Tag an der Basis mit der Sicherheitseinweisung durch den Instruktor. Hier erfahren Sie, wie der Buggy bedient wird und wie sich die Gruppe auf der Strecke bewegt. Hören Sie genau zu, fragen Sie nach, wenn etwas unklar ist, und sagen Sie ruhig, wenn Sie nervös sind – niemand erwartet, dass Sie schon alles wissen.
Die Helme werden an der Basis ausgegeben. Der Helm ist inklusive und das einzige Schutzteil, das wir stellen; Staubmaske und Bandana gehören nicht dazu, und Schutzbrillen gibt es vor Ort zu kaufen.
Die Testfahrt entscheidet
Ans Steuer kommt nur, wer zuvor die verpflichtende Testfahrt hinter sich gebracht hat. Sie ist keine Formalität, und nicht jeder besteht sie. Sie zeigt, ob die Person am Lenkrad den Buggy beherrscht, bevor die Gruppe ins Gelände aufbricht.
Gelingt sie Ihnen, fahren Sie. Geht sie schief oder merken Sie dabei, dass Fahren nichts für Sie ist, nehmen Sie stattdessen auf dem Beifahrersitz Platz. Nach einem Führerschein fragt niemand, denn die gesamte Route verläuft auf privatem Offroad-Gelände ohne einen Meter öffentlicher Straße – gerade deshalb hat die Testfahrt so viel Gewicht. Mitbringen sollten Sie einen Ausweis, der belegt, dass Sie 16 Jahre oder älter sind.
Warum die kurze Route zum Einstieg passt
Beide Routen verlaufen über dasselbe Gelände: Die kurze misst 18 km, die lange 28 km, also 10 km mehr. Für die erste Offroad-Fahrt bietet Ihnen die kurze Route Wald, Staub und Fluss auf einer überschaubaren Länge, und sie kostet 35 € für den Fahrer statt 43 € auf der langen Route.
Beifahrer zahlen die Hälfte: 17,50 € auf der kurzen und 21,50 € auf der langen Route. In beiden Fällen dauert das Programm rund 4–4,5 Stunden von Hotel zu Hotel, Transfer, Einweisung und Testfahrt inklusive. Und wenn Sie nach der kurzen Route Lust auf mehr haben, wartet die lange auf Ihre nächste Buchung.
Dem Guide in der Kolonne folgen
Vorn an der Spitze der Kolonne fährt der Guide und bestimmt, wie schnell alle dahinter unterwegs sind. Ihre Aufgabe ist es, dieses Tempo zu halten: in der Reihe bleiben, einen vernünftigen Abstand zum Buggy vor Ihnen lassen und sich am Guide orientieren. Drängeln müssen Sie nicht, und für Überholen gibt es keinen Preis – die Safari ist kein Rennen.
Fühlen Sie sich zwischendurch unsicher, nehmen Sie im Rahmen des Gruppentempos etwas Gas weg, statt mit dem schnellsten Fahrer mithalten zu wollen. Für genau solche Momente ist der Guide da.
Was Sie bei der ersten Fahrt tragen
In der Schwangerschaft und bei Rücken- oder Nackenproblemen empfehlen wir die Safari nicht. Trifft eines davon auf Sie zu, schreiben Sie uns bitte vor der Buchung auf WhatsApp.
Ansonsten gilt: Kleiden Sie sich für das Gelände, nicht für den Strand. Auf den Waldwegen und offenen Abschnitten legt sich Staub auf alles, und die Flussabschnitte sowie eventueller Schlamm hinterlassen ihre Spuren an Schuhen und Kleidung. Was keinen Fleck abbekommen soll, bleibt besser im Hotel.
- Alte oder bequeme Kleidung, die Staub und Schlamm verträgt
- Feste geschlossene Schuhe – Flip-Flops und Badeschlappen empfehlen wir nicht
- Nichts Weißes, es sei denn, es darf die Farbe wechseln
- Eine eigene Sonnenbrille und ein Bandana für Mund und Nase, denn beides ist nicht inbegriffen