Was bei beiden Fahrzeugen gleich bleibt
Am Tagesablauf ändert die Wahl des Fahrzeugs nichts. Buggys und Quads starten in denselben Durchgängen, vormittags oder nachmittags, und zwar nicht in Belek selbst, sondern auf dem Gelände am Fluss Köprüçay im Hinterland von Aspendos. Abgeholt werden Sie am Haupteingang Ihres Hotels; aus der Gegend um Belek dauert die Fahrt je nach Hotel etwa 35–40 Minuten. Insgesamt sind Sie rund 4–4,5 Stunden unterwegs, von Hotel zu Hotel, Transfer, Einweisung und Testfahrt eingerechnet.
Auch das Gelände ist dasselbe: Waldwege, staubige offene Flächen und flache Flussabschnitte, dazu Schlamm, wenn die Bedingungen es hergeben – versprechen kann das niemand. Im Preis enthalten sind bei beiden Fahrzeugen der Hin- und Rücktransfer, ein Instruktor mit Sicherheitseinweisung und Testfahrt, die Versicherung und ein Helm.
Lenkrad oder Lenker
Der Buggy wird mit einem Lenkrad gesteuert, Sie sitzen dabei in einem Rohrrahmen. Wer Auto fährt, kennt dieses Bedienelement bereits, und alles Weitere erklärt Ihnen der Instruktor bei der Einweisung vor dem Start.
Das Quad lenken Sie mit einem Lenker, ähnlich wie ein Motorrad. Keines der beiden Konzepte ist für jeden das richtige. Entscheidend ist, was Sie auf 18 oder 28 km Geländestrecke lieber in den Händen halten.
Allein gelassen werden Sie mit keinem der beiden Fahrzeuge. Der Instruktor hält die Sicherheitseinweisung für Buggy und Quad gleichermaßen, und die Testfahrt findet statt, bevor die Kolonne ins Gelände aufbricht. Die ersten Kilometer auf der echten Strecke sind also nie Ihre ersten Minuten am Steuer.
Wo der Beifahrer Platz nimmt
Im Buggy sitzen beide nebeneinander und haben denselben Blick auf die Piste. Genau deshalb kann hier auch ein jüngerer Beifahrer neben einem erwachsenen Fahrer mitfahren.
Auf dem Quad nimmt der Mitfahrer hinter der Person am Lenker Platz, und dieser hintere Sitz ist erst ab 8 Jahren vorgesehen. Soll also ein Kind unter 8 Jahren mitkommen, ist der Buggy das passende Fahrzeug. Für Kinder unter 4 Jahren empfehlen wir keines der beiden, denn kleinen Kindern fällt das zuverlässige Festhalten schwer.
Die Preise im Vergleich
Jeder Betrag unten ist ein Preis pro Person in Euro, fällig erst am Safaritag. Der Beifahrer zahlt auf beiden Fahrzeugen die Hälfte des Fahrerpreises – das ist die einzige Ermäßigung. Jeder, der mitkommt, zahlt, auch wer nur zuschauen möchte.
Die lange Route führt bei beiden Fahrzeugen einfach 10 km weiter über dasselbe Gelände.
- Buggy, kurze Route (18 km): Fahrer 35 €, Beifahrer 17,50 €
- Buggy, lange Route (28 km): Fahrer 43 €, Beifahrer 21,50 €
- Quad, kurze Route (18 km): Fahrer 30 €, Beifahrer 15 €
- Quad, lange Route (28 km): Fahrer 38 €, Beifahrer 19 €
Wer fahren darf – unabhängig vom Fahrzeug
Die Regeln für Fahrer sind bei Buggy und Quad gleich. Fahren dürfen Personen ab 16 Jahren, also auch 16- und 17-Jährige; das Alter weisen Sie mit einem Ausweis nach. Einen Führerschein brauchen Sie nicht, weil die Safari auf einer privaten Offroad-Strecke stattfindet und nicht auf öffentlichen Straßen.
Bevor es losgeht, steht für jeden Fahrer eine Pflicht-Testfahrt an. Gelingt sie, übernehmen Sie das Steuer; klappt es nicht oder möchten Sie doch lieber nicht fahren, wechseln Sie auf den Beifahrersitz. Die Testfahrt ist eine echte Prüfung – planen Sie Ihre Gruppe also nicht so, als säße am Ende jeder am Steuer.
Kurz entschieden
Noch unschlüssig? Schreiben Sie uns auf WhatsApp – auf Deutsch, Englisch, Russisch oder Polnisch – und nennen Sie uns, wer mitkommt. Wir sagen Ihnen dann, welches Fahrzeug zu Ihrer Gruppe passt.
- Buggy, wenn Sie lieber ein Lenkrad halten und Ihr Beifahrer neben Ihnen sitzen soll
- Buggy, wenn ein Kind unter 8 Jahren als Ihr Beifahrer mitkommt
- Quad, wenn Ihnen ein Lenker lieber ist und Ihr Beifahrer mindestens 8 Jahre alt ist
- Quad, wenn Ihnen die Fahrerpreise von 30 € und 38 € besser ins Budget passen
- In beiden Fällen bleiben Strecke, Ablauf und Transfer identisch