Warum die Fahrt körperlich ist
Die Safari ist ein echtes Offroad-Erlebnis und keine gemütliche Ausfahrt. Die Strecke im Hinterland von Aspendos, auf dem Land am Fluss Köprüçay, verbindet Waldwege, staubige offene Flächen und flache Flussabschnitte, dazu Schlamm, wenn die Bedingungen es zulassen. Auf solchem Untergrund schaukelt, holpert und neigt sich der Buggy, und beide an Bord spüren das – am Steuer genauso wie daneben.
Das Programm dauert außerdem etwa 4–4,5 Stunden von Hotel zu Hotel, mit Transfer, Einweisung und Testfahrt, es ist also ein halber Tag und keine kurze Spritztour. Diese Bewegung gehört zum Spaß dazu, und genau deshalb sollten manche Gäste vor der Buchung kurz innehalten.
Schwangerschaft
In der Schwangerschaft empfehlen wir die Safari nicht. Mit Fahrkönnen hat das nichts zu tun: Die Stöße des Geländes kommen auch auf dem Beifahrersitz an, Mitfahren ist also keine sanftere Alternative.
Sind Sie schwanger und Ihre Begleitung möchte trotzdem fahren, kann sie ohne Sie los. Sie können in der Zeit gern im Hotel bleiben; möchten Sie zum Zuschauen mitkommen, denken Sie daran, dass jeder, der bei Transfer und Safari dabei ist, mitgezählt wird und zahlt.
Rücken- und Nackenprobleme
Dieselbe Empfehlung gilt für alle mit Rücken- oder Nackenproblemen. Ein unebener Waldweg bedeutet ständige Stöße, und die spürt man auf dem Beifahrersitz ebenso wie am Steuer.
Wir sind keine Ärzte und können Ihren Einzelfall nicht beurteilen. Sind Sie unsicher, ob Ihre Beschwerden dazugehören, fragen Sie vor dem Urlaub Ihren Arzt und sagen Sie uns vor der Buchung Bescheid – nicht erst am Morgen der Tour.
Kinder unter 4 Jahren
Für Kleinkinder bis drei Jahre ist die Safari nichts: Sie können sich auf dem Fahrzeug kaum sicher festhalten, deshalb empfehlen wir sie erst ab vier. Das ist eine Empfehlung, und wir sagen sie lieber hier deutlich, als dass Sie es erst an der Basis erfahren.
Ältere Kinder können auf dem Beifahrersitz des Buggys neben dem Fahrer sitzen, und Jugendliche mit 16 und 17 Jahren dürfen nach bestandener verpflichtender Testfahrt selbst fahren. Auch für ein jüngeres Kind, das trotzdem dabei ist, wird der Beifahrerpreis berechnet; einen Gratisplatz gibt es in keinem Alter.
Der Beifahrersitz für alle, die nicht selbst fahren möchten
Nicht jeder möchte lenken, und niemand muss. Wer lieber nicht fährt oder dabei nervös wäre, sitzt auf dem Beifahrersitz neben einem Fahrer und zahlt den halben Fahrerpreis: 17,50 € auf der 18-km-Route oder 21,50 € auf der 28-km-Route. Dasselbe gilt für einen Fahrer, der die verpflichtende Testfahrt nicht besteht – er fährt dann als Beifahrer zum halben Preis mit.
Der Beifahrersitz entscheidet darüber, wer das Lenkrad hält, nicht darüber, wie stark die Fahrt schaukelt. Für einen Erwachsenen, der sich gesund fühlt und einfach lieber zuschaut, ist er eine gute Wahl; an unserer Empfehlung zu Schwangerschaft, Rücken und Nacken ändert er nichts.
Der Beifahrer zahlt auf beiden Routen den halben Fahrerpreis, und das ist die einzige Ermäßigung: Einen Gratisplatz für eine Begleitperson gibt es nicht.
Sagen Sie es uns vor der Buchung
Haben Sie eine Erkrankung, die bei einer holprigen Fahrt im Gelände eine Rolle spielen könnte, melden Sie sich bitte vor der Buchung und nicht erst am Tag selbst. Auf WhatsApp erreichen Sie uns auf Deutsch, ebenso auf Englisch, Russisch oder Polnisch.
Zu Rollstühlen und Gehhilfen haben wir nichts festgehalten, weder zum Transport noch zum Zugang an der Basis, deshalb versprechen wir hier nichts. Betrifft das Sie oder jemanden aus Ihrer Gruppe, fragen Sie uns zuerst auf WhatsApp; wir antworten ehrlich. Da die Reservierung ohne Karte und Anzahlung auskommt und bis 48 Stunden vor dem Start ohne Kosten storniert werden kann, verlieren Sie durch Nachfragen nichts.
Sicherheitseinweisung und Testfahrt vor dem Start helfen zu verstehen, wie sich der Buggy verhält, ersetzen aber keinen ärztlichen Rat. Die Entscheidung, ob Sie mitfahren, treffen Sie besser in Ruhe im Hotel als an der Basis.