Erst die Fahrer zählen, dann die Köpfe
Am einfachsten planen Sie eine Gruppe von den Fahrern her. Ein Buggy hat einen Platz am Steuer und einen daneben, mehr nicht – jeder Fahrer bedeutet also einen Buggy. Umgekehrt heißt das: Eine Gruppe kann nie mehr Beifahrer als Fahrer haben, denn jeder Beifahrer braucht einen Platz neben jemandem, der lenkt.
Steht fest, wer fahren möchte, verteilen sich die Übrigen auf die Beifahrersitze, höchstens einer pro Buggy. Wollen mehr Leute mitfahren, als es Fahrer gibt, muss jemand Weiteres ans Steuer, oder Sie überdenken die Aufteilung vor der Buchung.
- 4 Freunde, alle fahren selbst: 4 Buggys
- 4 Freunde, 2 davon fahren: 2 Buggys mit je einem Beifahrer
- 5 Freunde, 2 davon fahren: ein Platz fehlt, es braucht einen dritten Fahrer
In der Gruppe zahlt jeder
Gratis mitfahren kann in keiner Gruppe jemand, egal wie groß sie ist. Jede teilnehmende Person zahlt: am Steuer den Fahrerpreis, auf dem Beifahrersitz die Hälfte davon. Auch wer nur mitkommt, um zuzuschauen, wird mitgezählt.
Der Preis gilt pro Person und richtet sich nach der Route, die Ihre Gruppe wählt. Bei der Reservierung zahlen Sie nichts; bezahlt wird in Euro am Safaritag selbst.
- Kurze Route (18 km): Fahrer 35 €, Beifahrer 17,50 €
- Lange Route (28 km): Fahrer 43 €, Beifahrer 21,50 €
Wer fahren will, macht die Testfahrt
Ans Steuer dürfen alle ab 16 Jahren; den Nachweis liefert ein Ausweis. Gefahren wird ohne Führerschein, denn die Route ist ein privater Offroad-Parcours, keine öffentliche Straße. Jeder, der fahren möchte, absolviert vor dem Start die verpflichtende Testfahrt, und die ist eine echte Prüfung: Wer sie besteht, fährt; wer sie nicht besteht oder sich doch dagegen entscheidet, fährt stattdessen als Beifahrer zum halben Preis mit.
Für Gruppen hat das eine praktische Folge. Landet ein Freund, der eigentlich fahren wollte, auf dem Beifahrersitz, braucht er einen leeren Platz neben einem anderen Fahrer. Es lohnt sich, das bei der Aufteilung im Hinterkopf zu behalten, statt jeden Sitz fest zu verplanen.
Die Gruppe in einem Rutsch buchen
Eine Gruppe bucht in einem einzigen Formular: Route, Datum und Vormittags- oder Nachmittagstermin wählen, dann Fahrer und Beifahrer gemeinsam eintragen. So sind alle für denselben Termin eingeteilt, und die Abholzeit bestätigen wir am Vortag. Online geht das ab morgen; für einen Ausflug noch am selben Tag melden Sie sich per WhatsApp.
Bei einer größeren Runde oder wenn Sie unsicher sind, wie Sie die Plätze aufteilen, schreiben Sie uns zuerst auf WhatsApp, dann gehen wir das mit Ihnen durch. Wohnen Ihre Freunde in verschiedenen Hotels, geben Sie das bei der Buchung an. Der Transfer hin und zurück ist aus 15 Orten inbegriffen, darunter Belek, Kadriye, Boğazkent, Lara, Kundu, Antalya und Konyaaltı; für ein Hotel anderswo fragen Sie uns bitte vorab.
Der Tag in der Gruppe
Alle aus einer Buchung fahren im selben Termin. Das Programm dauert etwa 4–4,5 Stunden von Hotel zu Hotel, Transfer, Sicherheitseinweisung und Testfahrt eingeschlossen; aus dem Raum Belek dauert die Fahrt zur Strecke je nach Hotel rund 35–40 Minuten. Im Schnitt holen wir in Belek um 09:20 oder 14:20 ab, in Kadriye um 09:00 oder 14:00. Ihre eigene Zeit bestätigen wir am Vortag, und Sie warten am Haupteingang Ihres Hotels.
Die Strecke liegt im Hinterland von Aspendos am Fluss Köprüçay und führt über Waldwege, staubige offene Flächen und flache Flussabschnitte; bei passenden Bedingungen kommt Schlamm hinzu, eine Garantie dafür gibt es aber nicht. An Ausrüstung gehört nur der Helm zum Preis. Sagen Sie allen, dass sie alte Kleidung, geschlossene Schuhe und eine eigene Sonnenbrille mitbringen, dazu ein Bandana, wenn sie Mund und Nase vor Staub schützen möchten.
Jugendliche, Nichtfahrer und wer lieber aussetzt
Freunde mit 16 oder 17 Jahren dürfen nach bestandener Testfahrt selbst fahren; jüngere Gruppenmitglieder sitzen als Beifahrer neben einem erwachsenen Fahrer. Unter 4 Jahren raten wir ab: Kleine Kinder können sich auf der Strecke nur schwer sicher festhalten.
Ebenso raten wir in der Schwangerschaft und bei Rücken- oder Nackenproblemen ab. Wer betroffen ist, verbringt die Zeit vielleicht lieber im Hotel; fährt die Person trotzdem mit der Gruppe hinaus, zählt und zahlt sie wie alle anderen.